Alt+Jung, Alt, Jung, Hilfe Foto: D. Ende / DRK e.V.
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Besuchsdienst

Grüne Damen

Ehrenamtlich Aktive leisten älteren, mobil eingeschränkten und allein lebenden Senioren Gesellschaft und Unterstützung. Die Helferinnen sind im Mühlenkreiklinikum Standort Lübbecke mit intergriert. Die Krankenhaushilfen leisten einen unentbehrlichen ehrenamtlichen Betreuungsdienst. Auf Wunsch erledigen Sie kleine Besorgungen oder haben eine offenes Ohr. Daher kommt es auch, dass die grünen Damen als die "guten Geister" des Klinikums betitelt werden.

Ansprechpartner

Frau
Martina Mustermann

Tel: 01863 41 41-0
martina.mustermann@kv-musterstadt.de

Musterstr. 1
12345 Musterstadt

Entlastung für Angehörige

Der Besuchsdienst des DRK.
Foto: M. Wodrich/DRK

Die Helfer und Helferinnen des DRK-Besuchsdiensts besuchen ältere, oftmals alleinstehende Menschen in der Klinik. Sie unterstützen damit deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und bieten Entlastung für Angehörige.

Dienstags, Mittwochs und Freitags sind jeweils acht Damen auf sieben Stationen unterwegs. Von Tür zu Tür spazieren sie und bieten ihre Gesellschaft und Hilfen an. Sie erledigen kleine Einkäufe im Kiosk, verbringen den überwiegenden Teil ihrer Zeit aber am Krankenbett, besonders auch deßhalb, weil viele der Kranken nur selten oder gar keinen Besuch bekommen.

Der Besuch kann beinhalten:

  • Gesellschaft leisten
  • Gespräche führen
  • Kontakte knüpfen
  • Zuhören
  • Ausfüllen amtlicher Formulare
  • Unterhalten mit Brett- oder Kartenspielen
  • Abwechslung im Alltag
  • Begleitung und Hilfe außer Haus sowie Hilfe bei Einkäufen

Der Besuchsdienst wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut, so dass in der Regel keine Kosten entstehen.

In der Klinik

Im Klinikum Lübbecke wurde eine Bibliothek aufgebaut, die von Rita Baunemann und Gudrun Franz geleitet wird. Auf Bestellung werden Bücher auf die Station ausgeliefert, auf denen die "grünen Damen" außerdem regelmäßig mit ihrem Bücherwagen unterwegs sind, um Lesestoff unter die Patienten und Patientinnen zu bringen.

Ihren Ursprung hat diese ehrenamtliche Arbeit in den USA, wo die "pink ladies" einst von Brigitte Schröder, der Frau des damaligen Außenministers "entdeckt" wurden. Sie war von deren Arbeit so beeindruckt, dass sie 1969 mit fünf weiteren Frauen die ersten "grünen Damen" gründete.

Seitdem haben sich unzählige Gruppen in ganz Deutschland zusammen gefunden. Sie agieren unter dem Dach der ökumenischen Krankenhaushilfe und sind in der Regel einer Kirchengemeinde oder einem Kirchenkreis angegliedert.

Da machen die Lübbeckerinnen eine vermutlich bundesweite Ausnahme. Denn seit ihrer Gründung am 2.Januar 1982 gehören sie dem DRK - Ortsverein Lübbecke an. Entscheidene Person zu beginn dieser Arbeut war Ursula Finger, die nach der Gründung viele Jahre die Arbeit der Lübbecker Grünen Damen koordinierte.

Wie kann ich unterstützen?

Bei dem Besuchsdienst, sprich den "grünen Damen, ist jedermann willkommen. Körperlich und geistig fit muss man sein und über ausreichend Zeit verfügen, denn allein im Jahre 2003 verbrachten die "grünen Damen" 1.618 Stunden im Krankenhaus. Zur Zeit sind es zu meistens Frauen, die das Berufsleben hinter sich haben oder familiär nicht mehr so stark eingebunden sind, die den Weg zu dieser Arbeit finden. Allerdings, das sagen alle, die diese Art von besonderer Nächstenliebe leben, diese Betreuung kranker Menschen ist nicht einfach. Daher gibt es für Neulinge eine Probezeit von zwei bis drei Monaten, nach der entschieden wird, ob es eine neue "grüne Dame" geben wird.

Bei Interesse für diesen Bereich und diese besondere Form der Rotkreuzarbeit, gerne bei den "grünen Damen" direkt vor Ort oder auch bei unserem Ansprechpartner melden.